{"id":4440,"date":"2019-03-18T10:45:32","date_gmt":"2019-03-18T10:45:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/?p=4440"},"modified":"2019-03-18T10:45:51","modified_gmt":"2019-03-18T10:45:51","slug":"laengere-bedenkzeit-in-schlichtungsverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/laengere-bedenkzeit-in-schlichtungsverfahren\/","title":{"rendered":"L\u00e4ngere Bedenkzeit in Schlichtungsverfahren"},"content":{"rendered":"<p>Die Schlichtungsbeh\u00f6rde kann bei Streitigkeiten bis 5000 Franken einen Urteilsvorschlag \u00admachen, wenn sich die Parteien nicht einigen. Der Vorschlag gilt als angenommen, wenn ihn keine Partei innert 20 Tagen ablehnt. Laut Gesetz stehen gericht\u00adliche Fristen im Sommer, an Weihnachten und an Ostern still. Das gilt aber nicht f\u00fcr Schlichtungsverfahren. Trotzdem berief sich eine Beklagte in einem solchen Verfahren vor dem Bundesgericht erfolgreich auf diese Gerichtsferien. Laut Bundesgericht ist die Verfahrensleitung der Beh\u00f6rde mit dem Urteilsvorschlag im Wesentlichen beendet. Sie hat, wenn fristgerecht eine Ablehnung erfolgt, ohne Weiteres die Klagebewilligung auszustellen. Zudem handelt es sich bei der Ablehnungsfrist nicht um eine von der Schlichtungsbeh\u00f6rde angesetzte. Erfolgt unter Ber\u00fccksichtigung des Fristenstillstandes keine fristgerechte Ablehnung, findet das Schlichtungsverfahren im Urteilsvorschlag seinen Abschluss und die Gerichtsferien sind anwendbar.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schlichtungsbeh\u00f6rde kann bei Streitigkeiten bis 5000 Franken einen Urteilsvorschlag \u00admachen, wenn sich die Parteien nicht einigen. Der Vorschlag gilt als angenommen, wenn ihn keine Partei innert 20 Tagen ablehnt. Laut Gesetz stehen gericht\u00adliche Fristen im Sommer, an Weihnachten und an Ostern still. Das gilt aber nicht f\u00fcr Schlichtungsverfahren. Trotzdem berief sich eine Beklagte in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4440","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"acf":[],"brizy_media":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4440"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4440\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4441,"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4440\/revisions\/4441"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4440"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4440"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.kuenglaw-sg.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}